Meditation Time

Meditieren lernen und gemeinsam wachsen

Anleitung zur Meditation

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An den Zustand absichtslosen Gewahrseins muss man sich heranarbeiten und kann sich dazu einer von vielen Meditationstechniken bedienen. Sie alle sind nicht das Ziel der Meditation, sondern lediglich Hilfsmittel, um die Aufmerksamkeit zu schulen und den Geist wach zu halten.

Als Einstimmung auf die Meditation ist es hilfreich, den Körper von oben nach unten mit ganzer Aufmerksamkeit zu durchwandern und ganz bewußt zu entspannen. Verweile bei jedem der folgenden Punkte ein paar Sekunden, fühle ganz in die Stelle hinein, bis sie sich warm und weich anfühlt:

  • Entspannte dich vom Scheitel bis zu den Sohlen
  • Sitze Aufrecht mit entspannt hängenden Schultern
  • Richte dich im Sitzen zu deiner ganzen Größe auf
  • Atme tief ein und lasse mit dem Ausatmen alle Anspannung aus dir herausfließen
  • Spüre deine Kopfhaut vom Haaransatz bis zum Hinterkopf, lasse alle Spannungen gehen
  • Fühle dein Stirn – ganz glatt. Die Augenwinkel sind entspannt
  • Der Bereich um deine Nase ist weich
  • Fühle in den Bereich zwischen der Nasenspitze und der Oberlippe
  • Spüre deine Lippen und Mundwinkel. Vielleicht ist da ein ganz ganz sanftes Lächeln
  • Entspanne deinen Mundinnenraum, die Zunge liegt locker
  • Entspanne auch deine Wangen und Kiefergelenke
  • Fühle deinen Nacken und lass alle Anspannung gehen
  • Deine Arme liegen locker im Schoß
  • Spüre die Wärme in deinen Fingern
  • Deine Brust ist weit und dein Atem geht ruhig
  • Spüre, wie sich deine Bauchdecke mit jedem Atemzug hebt und senkt. Nimm jede Empfindung wahr, die der Atem in deinem Bauch hervorruft

Finde die Meditation, die zu dir passt

Es gibt wohl ungefähr so viele Meditationstechniken wie Lehrer. Wichtig ist dabei aber nicht zu vergessen:

  1. Die Technik ist nur ein Hilfsmittel und nicht das Ziel. Religiöser Fanatismus der „einzig richtigen Methode“ ist immer falsch
  2. Alle Menschen sind NICHT gleich. Was für den einen gut ist, kann für den anderen wenig hilfreich sein.

Es gilt also, herauszufinden, welche Methode dir am besten liegt. Wichtiger noch als die Methode ist jedoch der ruhige und fokussierte Geist.
Du solltest daher vor einer Meditation bewußt und bestimmt festlegen, mit welcher Technik du meditieren möchtest und wenigstens für ein paar Tage bei dieser Methode bleiben. Springe nicht zwischen mehreren Methoden hin und her.

Beispiele für Meditations-Techniken

  • Atemmeditation im Körper: nehme deinen Atem in der Bauchgegend wahr. Spüre die Bewegung jeder Faser, während sich deine Bauchdecke hebt und senkt
  • Atemmeditation mit Fokus auf die Nase: Nimm das Aus- und Einströmen des Atems in der Nase wahr
  • Meditation des dritten Auges: Konzentriere dich auf die Stelle zwischen deinen Augen. Spüre eine pulsierende Wärme an dieser Stelle
  • Liebende Güte: Spüre Demut und Liebe in dir, zunächst für dich selbst und dann in immer größer werdenden Kreisen um dich herum

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