Meditation Time

Meditieren lernen und gemeinsam wachsen

Die kostenlose „Meditation Time“ App ist jetzt online

Meditation Time App

Meditation Time App

Wir freuen uns, euch heute unsere kostenlose iOS App vorstellen zu k├Ânnen. „Meditation Time“ kann ├╝ber den App Store bezogen werden und l├Ąuft ab iOS 7. Es wendet sich an Anf├Ąnger wie auch Fortgeschrittene der Meditatiospraxis und bietet:

  • Einen Timer , der nach einer frei einstellbaren Zeit per w├Ąhlbarem tibetischem Gong oder Klangschale das Ende der Meditation ank├╝ndigt und damit piepsige Stoppuhren oder ablenkendes „auf die Uhr sehen“ ├╝berfl├╝ssig macht
  • Intervall Gongs (abstellbar), die nach einer frei einstellbaren Zeit das Verstreichen dieser mit einem separat w├Ąhlbaren Gong verk├╝nden
  • Hintergrundmusik – immer ein sehr heikles Thema bei ernsthaften Meditationen. Wir haben daher Abstand von der oft zu findenden „Lounge & Relaxation“ Musik genommen und bieten neben drei verschiedenen reinen Naturkl├Ąngen (Meeresbrise, Sanfte Wellen, Regen im Wald) eine Einspielung einer tats├Ąchlich sehr meditativen japanischen Fl├Âte an. Nat├╝rlich kann die Hintergrundmusik auch deaktiviert werden.
  • Lehre: die meisten Inhalte dieser Website sind auch in der App verf├╝gbar und k├Ânnen dort schnell und einfach nachgelesen werden.

Ich hoffe, dass Ihr unsere App n├╝tzlich findet und wir freuen uns ├╝ber positive Bewertungen. Falls etwas nicht funktionieren sollte oder Ihr ein Feedback zur „Meditation Time App“ geben m├Âchtet, nutzt bitte die Kontaktm├Âglichkeiten im Impressum.

Meditation Time App im App Store herunterladen

├ťber den nachfolgenden Button oder Link kannst du die Meditatin Time App herunterladen
ios-app-store-icon


https://itunes.apple.com/de/app/meditation-time-meditations/id794980636

 

Wie kann mir die Meditation-Time Website & App helfen

Der innere Schweinehund macht leider auch bei der Meditation keine Ausnahme. So angenehm und erf├╝llend die ├ťbung auch ist: man muss sich jedesmal wieder dazu aufraffen, denn es erfordert gro├če Motivation und Entschlossenheit, sich zu konzentrieren und ungeteilte Aufmerksamkeit zu erreichen.

Und dann gibt es noch diesen Kommentator im Kopf. Kaum sitzt man auf dem Kissen stellt er fest: „das ist ja eigentlich ganz sch├Ân langweilig, diese Meditation“ und „warum mache ich das ├╝berhaupt“ und „was kommt wohl heute Abend im Fernsehen“?

Kurzum: es ist sehr einfach Gr├╝nde zu finden, nicht zu meditieren und wir ben├Âtigen jede Unterst├╝tzung, die wir bekommen k├Ânnen, um uns zu einem regelm├Ą├čigen ├ťben zu motivieren, uns ├╝ber Zweifel und Hindernisse hinweghilft und inspiriert, weiterzumachen.

Die „Meditation Time App“ hilft dir beim ersten und vermeintlich einfachsten Schritt: dir vor jeder Meditation einen festen Zeitrahmen zu setzen, in dem du innerlich gelobst, dir diesen vollst├Ąndig und bis zu letzten Sekunde zu widmen und entspannt aber mit allem geistigen Einsatz dein volles Bewu├čtsein zu entwickeln.

Die „Lehre“ gibt einen kurzen und knappen ├ťberblick ├╝ber die wichtigsten Aspekte der Meditationspraxis und die Website Meditation-Time.org bietet dir die M├Âglichkeit, deine eigenen Erfahrungen einzubringen und dich von anderen Begleitern auf dem Weg mitnehmen und insprieren zu lassen.

Ich w├╝nsche Dir dabei Mut, Ausdauer und entspannte Gelassenheit.

Anleitung zur Meditation

An den Zustand absichtslosen Gewahrseins muss man sich heranarbeiten und kann sich dazu einer von vielen Meditationstechniken bedienen. Sie alle sind nicht das Ziel der Meditation, sondern lediglich Hilfsmittel, um die Aufmerksamkeit zu schulen und den Geist wach zu halten.

Als Einstimmung auf die Meditation ist es hilfreich, den K├Ârper von oben nach unten mit ganzer Aufmerksamkeit zu durchwandern und ganz bewu├čt zu entspannen. Verweile bei jedem der folgenden Punkte ein paar Sekunden, f├╝hle ganz in die Stelle hinein, bis sie sich warm und weich anf├╝hlt:

  • Entspannte dich vom Scheitel bis zu den Sohlen
  • Sitze Aufrecht mit entspannt h├Ąngenden Schultern
  • Richte dich im Sitzen zu deiner ganzen Gr├Â├če auf
  • Atme tief ein und lasse mit dem Ausatmen alle Anspannung aus dir herausflie├čen
  • Sp├╝re deine Kopfhaut vom Haaransatz bis zum Hinterkopf, lasse alle Spannungen gehen
  • F├╝hle dein Stirn – ganz glatt. Die Augenwinkel sind entspannt
  • Der Bereich um deine Nase ist weich
  • F├╝hle in den Bereich zwischen der Nasenspitze und der Oberlippe
  • Sp├╝re deine Lippen und Mundwinkel. Vielleicht ist da ein ganz ganz sanftes L├Ącheln
  • Entspanne deinen Mundinnenraum, die Zunge liegt locker
  • Entspanne auch deine Wangen und Kiefergelenke
  • F├╝hle deinen Nacken und lass alle Anspannung gehen
  • Deine Arme liegen locker im Scho├č
  • Sp├╝re die W├Ąrme in deinen Fingern
  • Deine Brust ist weit und dein Atem geht ruhig
  • Sp├╝re, wie sich deine Bauchdecke mit jedem Atemzug hebt und senkt. Nimm jede Empfindung wahr, die der Atem in deinem Bauch hervorruft

Finde die Meditation, die zu dir passt

Es gibt wohl ungef├Ąhr so viele Meditationstechniken wie Lehrer. Wichtig ist dabei aber nicht zu vergessen:

  1. Die Technik ist nur ein Hilfsmittel und nicht das Ziel. Religi├Âser Fanatismus der „einzig richtigen Methode“ ist immer falsch
  2. Alle Menschen sind NICHT gleich. Was f├╝r den einen gut ist, kann f├╝r den anderen wenig hilfreich sein.

Es gilt also, herauszufinden, welche Methode dir am besten liegt. Wichtiger noch als die Methode ist jedoch der ruhige und fokussierte Geist.
Du solltest daher vor einer Meditation bewu├čt und bestimmt festlegen, mit welcher Technik du meditieren m├Âchtest und wenigstens f├╝r ein paar Tage bei dieser Methode bleiben. Springe nicht zwischen mehreren Methoden hin und her.

Beispiele f├╝r Meditations-Techniken

  • Atemmeditation im K├Ârper: nehme deinen Atem in der Bauchgegend wahr. Sp├╝re die Bewegung jeder Faser, w├Ąhrend sich deine Bauchdecke hebt und senkt
  • Atemmeditation mit Fokus auf die Nase: Nimm das Aus- und Einstr├Âmen des Atems in der Nase wahr
  • Meditation des dritten Auges: Konzentriere dich auf die Stelle zwischen deinen Augen. Sp├╝re eine pulsierende W├Ąrme an dieser Stelle
  • Liebende G├╝te: Sp├╝re Demut und Liebe in dir, zun├Ąchst f├╝r dich selbst und dann in immer gr├Â├čer werdenden Kreisen um dich herum

In welcher Haltung soll man meditieren

Meditation ist kein angestrengter Zustand, in dem man eine ganz bestimmte K├Ârperhaltung einnehmen muss und Gefahr l├Ąuft, etwas damit falsch zu machen.

Es ist empfehlenswert, aufrecht sitzend ohne R├╝ckenlehne zu meditieren – alleine schon deshalb, weil sonst die Gefahr besteht, einzuschlafen. Ansonsten sollte die Sitzhaltung m├Âglichst entspannt sein, denn je weniger man den K├Ârper w├Ąhrend der Meditation verkrampft oder bewegt, umso leichter f├Ąllt es auch dem Geist, zur Ruhe zu kommen.

Im fernen Osten sitzen Meditierende im klassischen Lotus-Sitz mit senkrechtem R├╝cken und unterschlagenen Beinen. Wenn du diese Haltung noch nicht gewohnt bist, solltest du unbedingt auf einem dicken, festen Kissen oder einem B├Ąnkchen sitzen, bis sich deine H├╝ften an diese Haltung gew├Âhnt haben. Einfache Grundregel: im Lotus-Sitz sollten die Knie nie h├Âher kommen, als die H├╝fte, sonst passt die Statik nicht und l├Ąngeres Sitzen wird zur Tortur.

Was ist Meditation

Was haben die gl├╝cklichsten Momenten in deinem Leben gemeinsam? In allen warst du ganz im hier und jetzt. Du hast nicht dar├╝ber nachgedacht, was du gestern getan hast, oder was du an n├Ąchsten Tag tun wirst. Du warst ganz in dem Moment und hast das Leben in aller Intensit├Ąt gesp├╝rt.

In unserem Alltags-Un-Bewu├čtsein sind wir es gewohnt, automatisch auf ┬á├Ąu├čere Reize zu reagieren, Standardl├Âsungen aus unserem Denk- und Handlungsrepertoire einzusetzen und unbewu├čt zu konsumieren, was die Welt uns bietet. Doch da wir selten im Jetzt sind, ist unser Erleben oft flach und unbefriedigend.

Durch Meditation ├╝ben wir diese Pr├Ąsenz im Hier und Jetzt. Wenn wir uns zur Meditation niedersetzen, er├Âffnen wir uns selbst damit die M├Âglichkeit zu vollem, ungetr├╝btem Erleben und gewinnen zunehmend an Unabh├Ąngigkeit von l├Ąhmenden Gedanken, und ├Ąu├čeren Geschehnissen.

Dabei kommt es nicht darauf an, irgendetwas zu glauben, was einem Lehrer, B├╝cher, Websites (oder eine App) ├╝ber den Nutzen von Meditation vermitteln. Du musst nichts weiter tun, als still zu sitzen und deine ungeteilte Aufmerksamkeit auf einen einzigen Punkt zu konzentrieren.
Im Laufe der Zeit wirst du selbst erfahren, dass alles Gl├╝ck der Welt genau an diesem Ort und genau in diesem Moment zu finden sind. Es gibt nichts zu verbessern, nichts zu begehren und auch nichts zu vermeiden.

Die Fr├╝chte der Meditation

Wenn man versucht zu beschreiben, wie gut ein Apfel schmeckt, kann man Worte daf├╝r finden, aber diese Worte geben dem Anderen nur eine sehr grobe Vorstellung davon, wie ein Apfel schmeckt. Meditation ist wie jede Erfahrung sehr viel reichhaltiger, als man es mit noch so vielen und blumigen Worten beschreiben kann.

Wir sind st├Ąndig auf der Suche nach dem Gl├╝ck und hoffen dieses mit sehr viel Anstrengung und Hoffen und Bangen in der Arbeit, in Beziehungen oder anderen ├Ąu├čeren Dingen zu finden. In der Meditation merken wir mit der Zeit, dass dieses Gl├╝ck nicht irgendwo da drau├čen zu finden ist, sondern eine Qualit├Ąt des Bewu├čtseins darstellt, die einem jederzeit zug├Ąnglich ist.

Wir m├╝ssen nirgends hingehen, niemanden kennenlernen, nichts wissen, nichts kaufen, es ist bereits in uns drin. Dieses Gef├╝hl des Heims f├╝r den Geist ist eine so neue Erfahrung und so beruhigend, dass wir dadurch vieles in unserem Leben erst im rechten Licht sehen. Wir gewinnen an Unabh├Ąngigkeit vom weltlichen Geschehen.

F├╝r buddhistische Meditationspraxis wird Wert darauf gelegt, nicht eher zu Rasten, bevor nicht ein vollkommener Zustand der „Erleuchtung“ erreicht wurde – die ultimative Superfrucht sozusagen, die nie weniger wird, nicht verschrumpelt und das Ende allen Leidens bedeutet.

Doch die Fr├╝chte der Meditation sind zahlreich, oft subtil, manchmal ├╝berw├Ąltigend und jedem zug├Ąnglich. Wer in der Meditation nicht ein „Endziel“ verfolgen m├Âchte, dem seien die medizinisch belegbaren Wirkungen nahegelegt:

  • Ausgeglichenheit und innere Ruhe helfen, ├ängste, Depression und Schlafst├Ârungen zu ├╝berwinden
  • Achtsamkeit und die F├Ąhigkeit zur Konzentration helfen beim Umgang mit chronischen Schmerzzust├Ąnden, Krankheiten und St├Ârungen wie Tinnitus
  • Der tiefenentspannte Zustand in der Meditation lindert psychosomatische Probleme von Kopfschmerz ├╝ber Magen-Darm St├Ârungen bis zum Burn-Out Syndrom